Hybrid ist lateinisch und bedeutet "von zweierlei Herkunft". 

Damit ist das Wesen des Hybridantriebs schon beschrieben. Er besteht aus einer Kombination von zwei verschiedenen Antrieben, meistens aus Verbrennungs- und Elektromotor oder neuerdings auch mit Druckluftenergie.

Bisher wurde häufig zwischen seriellem und parallelem Hybrid unterschieden (Erläuterung siehe Kasten). Diese Einteilung erscheint mir aber nicht mehr zweckmäßig, da sie in der Praxis so kaum anzutreffen ist.

Beim seriellen Hybriden werden Verbrennungs- und Elektromotor in Reihe geschaltet. Die im    Kraftstoff gespeicherte chemische Energie wandelt der Verbrennungsmotor in thermische und weiter in mechanische Energie um, die daraufhin vom Generator in elektrische und anschließend wieder über E-Motoren in mechanische Energie zum Antreiben der Räder gewandelt wird. Ein Prozess, der keine neuen Rekorde in Sachen Wirkungsgrad verspricht. Vorteilhaft ist lediglich, dass der Verbrennungsmotor stets im optimalen Drehzahlbereich laufen kann, ähnlich wie ein Stationärmotor. Er hat keine direkte Koppelung zur Antriebsachse, sondern wirkt nur auf den Generator. Durch den konstanten Betrieb des Verbrennungsmotors lassen sich Schadstoffemissionen mit geringem Regelaufwand reduzieren. 

Zukunftsträchtiger ist der parallele Hybrid, wo Verbrennungs- und E-Motor einzeln oder durch mechanische Kopplung auch gemeinsam arbeiten können. Im Parallelbetrieb addieren sich Leistung und Drehmoment beider Motoren. Dadurch kann der Verbrennungsmotor wesentlich kleiner und damit sparsamer ausfallen (Downsizing). Beim Bremsen kann die frei werdende kinetische Energie über den jetzt als Generator wirkenden E-Mo­tor zum Laden der Batterie verwendet werden.